Betreiber von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe

Verbandsgemeindeverwaltung informiert

 18.05.2017

Die Betreiber von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die diese Anlagen vor dem 22.03.2010 errichtet und in Betrieb genommen haben, dürfen gestaffelt nach Alter nur weiterbetrieben werden, wenn die entsprechenden Grenzwerte nicht überschritten werden. Unter Einzelraumfeuerungsanlagen sind zu verstehen z.B. Öfen, Kaminöfen, Kamineinsätze, Kachelofeneinsätze, in diesen feste Brennstoffe wie z.B. Holz verbrannt werden, die zusätzlich zu einer primären Erstheizquelle (z. B. Öl- oder Gas- oder Elektroheizung) betrieben werden.

Hat der Betreiber keinen Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte, sind diese bestehenden Einzelraumfeuerungsanlagen in Abhängigkeit des Datums auf dem Typschild zu folgenden Zeitpunkten mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik nachzurüsten, außer Betrieb zu nehmen oder die Einhaltung der Grenzwerte durch eine aufwendige Abbrandphasenmessung nachzuweisen.

Einzelraumfeuerungsanlagen, die bis einschließlich 31.12.1974 oder deren Datum nicht feststellbar ist waren bis zum 31.12.2014 nachzurüsten oder außer Betrieb zu nehmen. Die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger haben die betreffenden Betreiber darüber bereits im Vorfeld informiert.

Sind entsprechende Einzelfeuerstätten noch nicht erneuert bzw. nachgerüstet und kommt der Betreiber seiner Nachweispflicht nicht nach, werden Verfahrensschritte zur Außerbetriebnahme eingeleitet.

Sollten Sie Klärungsbedarf haben,  können Sie sich unmittelbar an ihren zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden.