Gewerbeverein Hof dankt Jürgen Schmidt

mit Festabend im Rahmen der Gewerbe- und Leistungsschau

 07.09.2017

Die zum Jahresende anstehende Pensionierung von Bürgermeister Jürgen Schmidt (3.v.r.) nahm der Gewerbeverein Hof zum Anlass, ihm für seine herausragenden Verdienste um die Verbandsgemeinde Bad Marienberg und besonders auch der Ortsgemeinde Hof zu danken. Der Vorsitzende Ulrich Theis (3.v.l.) überreichte ein kleines Präsent. Zuvor hatte Staatsminister a.D. Hans-Arthur Bauckhage (rechts) die Laudatio gehalten. Für die Ortsgemeinde Hof sprach Ortsbürgermeister Bernd Weber. Foto: Röder-Moldenhauer

Bauckhage: „Jürgen Schmidt ist einer der außergewöhnlichsten Bürgermeister in Rheinland-Pfalz

Ulrich Theis begrüßte als Vorsitzender des Gewerbevereins Hof die Gäste im Event-Zelt der Gewerbeschau Hof und der Leistungsschau der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Sein besonderer Gruß galt der Hauptperson des Abends, Bürgermeister Jürgen Schmidt, und Staatsminister a.D. Hans-Arthur Bauckhage. Theis nannte Jürgen Schmidt einen sehr beliebten Bürgermeister, der in der Verbandsgemeinde und weit darüber hinaus höchste Wertschätzung erfahre. Er habe sich in seiner mehr als 25jährigen Amtszeit sehr um Handel, Handwerk und Gewerbe verdient gemacht. Besonders die Bereitstellung einer zeitgemäßen Infrastruktur habe ihm immer sehr am Herzen gelegen.

Ulrich Theis erinnerte an die Anfänge der Gewerbeschau Hof im Jahr 1990, die ab 1993 auch auf Initiative von Jürgen Schmidt zur Leistungsschau der Verbandsgemeinde Bad Marienberg geworden sei. Die mit 80 Ausstellern inzwischen größte Veranstaltung dieser Art im oberen Westerwald habe Schmidt immer sehr wohlwollend begleitet und unterstützt. Dafür wolle der Gewerbeverein nun Danke sagen, sagte Theis.

„Ich bin heute gerne nach Hof gekommen, um einen der außergewöhnlichsten und herausragendsten Bürgermeister in Rheinland-Pfalz zu ehren“

So begann Staatsminister a.D. Hans-Arthur Bauckhage seine Rede. Bauckhage lobte die Gerwerbe- und Leistungsschau als Musterbeispiel für die Leistungsbereitschaft der Unternehmer in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg und speziell in Hof. Dazu müsse aber die Kommune die Rahmenbedingungen schaffen und das habe die Verbandsgemeinde Bad Marienberg unter dem Visionär Jürgen Schmidt vorbildlich gemacht. Auch er hob hervor, dass dem Bürgermeister die Schaffung der Verkehrsinfrastruktur stets sehr wichtig gewesen sei. Mit großem Durchsetzungsvermögen habe er in Mainz immer dafür gekämpft. „Mit der Zukunftsinitiative 2030 hat Jürgen Schmidt aber auch die Zukunft fest im Blick“, stellte der ehemalige Verkehrsminister fest. Schmidt habe immer gestaltet und nicht nur verwaltet, dies sei nicht hoch genug einzuschätzen. „In der Verbandsgemeinde Bad Marienberg gibt es 2.000 Betriebe mit 8.000 Beschäftigten, allein diese beeindruckenden Zahlen belegen die hervorragende Entwicklung der VG in der nun bald endenden Amtszeit von Jürgen Schmidt“, sagte Hans-Arthur Bauckhage in seinem Schlusssatz und wünschte dem Bürgermeister alles Gute für die Zukunft.       

„Das Bürgermeisteramt hat mir Riesenspaß gemacht!“

„Es tut gut, auch einmal Lob zu hören“, begann Jürgen Schmidt seine Dankesrede. Er dankte auch dem Gewerbeverein für die Einladung und den tollen Rahmen. Mit dem Gewerbeverein und der Ortsgemeinde Hof sei er seit vielen Jahren eng verbunden. Die Leistungs- und Gewerbeschau zeige das leistungsstarke Gewerbe in Hof und der Verbandsgemeinde und könne sich sehen lassen. Die auf seine Initiative erfolgte Erweiterung der Gewerbeschau zur Leistungsschau der Verbandsgemeinde im Jahr 1993 sei eine gute Entscheidung gewesen.

In seiner Amtszeit sei gemeinsam viel für die Stadt und die Ortsgemeinden erreicht worden. Insbesondere Hof hätte die VG zusammen mit den Ortsbürgermeistern Brecher und Weber voran gebracht. Er erinnerte beispielhaft an den Bau der Grundschule sowie des Feuerwehrgerätehauses. Dabei habe er sich persönlich in Hof immer wohlgefühlt. „Mein Bürgermeisteramt hat mir Riesenspaß gemacht und ich habe mich immer mit Herzblut für die Heimat eingesetzt!“, zog Jürgen Schmidt eine äußerst positive Bilanz seiner Bürgermeisterjahre.

Während seiner Amtszeit seien 70-80 Mio. € an Landesmitteln in die Infrastruktur der Verbandsgemeinde geflossen. Dafür dankte er den Fachministerien in Mainz und namentlich Hans-Arthur Bauckhage. Durch die guten Rahmenbedingungen könne die Verbandsgemeinde ein Gewerbesteueraufkommen von stolzen 11 Mio. € aufweisen, was ein Spitzenwert im Westerwaldkreis sei. Auch für die Zukunft sei man durch die von ihm ins Leben gerufene „Zukunftsinitiative 2030“ gut aufgestellt.

Abschließend dankte der Bürgermeister seinen vielen Mitstreitern in seiner langen Amtszeit. Insbesondere nannte er seine Beigeordneten Andreas Heidrich, Jürgen Steup, Eva Ehrlich-Lingens und früher auch Dorothee Wenzelmann. Sein besonderer Dank galt aber seiner Ehefrau Inge, die ihm in all den Jahren den Rücken frei gehalten habe und es erduldet hätte, dass er an rund 230 Abenden im Jahr nicht zu Hause gewesen sei.

Das Schlusswort gehörte Ortsbürgermeister Bernd Weber, der Jürgen Schmidt für die Schirmherrschaft der Gewerbeschau dankte. „Jürgen Schmidt ist eine echte Persönlichkeit, der sich in seiner Amtszeit sehr verdient gemacht hat“. Auch Weber hob die gute Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Hof hervor, bei der Schmidt immer wieder gute Ideen zur Weiterentwicklung der Gemeinde gehabt hätte.

Abschließend fand Weber ein verdientes Lob für den Gewerbeverein für die viele ehrenamtliche Arbeit nicht nur im Zusammenhang mit der Gewerbeschau und die gelungene Organisation des Festabends.         

Verbandsgemeindeverwaltung