Osterferienspaß bot vielfältiges Programm Teil 3

Jugendbahnhof on Tour

 12.05.2017

Besuch der Partnerstadt Marienberg mit Jugendlichen

Nach gelungenem multikulturellem „Ferienanpfiff“ für die ganze Familie gefolgt von farbenfrohen traditionellen Vorösterlichen Aktivitäten für Kinder, stand in der zweiten Osterferienwoche eine viertägige Jugendfahrt ins Erzgebirge auf dem Programm. Unter dem  Motto „Jugendbahnhof on Tour“ brachen elf junge Menschen begleitet von den beiden Mitarbeiterinnen der Verbandsgemeinde-Jugendpflege in die Partnerstadt Marienberg im Erzgebirge auf, wo sie am Abend dem winterlichen Wetter trotzend im dortigen Jugendzentrum „Meyerfabrik“ mit einem Grillabend empfangen wurden und die Einrichtung, deren Mitarbeiterinnen, Besucher und Besucherinnen kennenlernten.


Einen tollen Abend mit viel Austausch bei Grill-Buffet, Volleyballspiel, Kicker und Tischtennis erlebten die jungen Menschen bei Ihrer Ankunft in Marienberg in der Meyerfabrik, denn der Einladung zum Grillabend folgten auch zahlreiche Jugendliche aus Marienberg.

Mit von der Partie beim angeregten Austausch und Kennenlernen war auch die Referentin des Oberbürgermeisters und für die Städtepartnerschaft zuständige Mitarbeiterin der Stadt Marienberg, Gisela Clausnitzer, die die Reisegruppe aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg aufs herzlichste begrüßte.

Gisela Clausnitzer war nicht nur während der gesamten Zeit des Aufenthaltes Ansprechpartnerin für die Gruppe und begleitete deren Aktivitäten, sondern hatte bereits im Vorfeld sehr rührig ein tolles Programm in Absprache mit den beiden Jugendpflegerinnen der Verbandsgemeinde auf die Beine gestellt.

Nach dem gelungenen „Jugendaustausch“ in der Meyerfabrik setzte sich die Reisegruppe dann gegen 22 Uhr auf winterlich verschneiten Straßen in Richtung Unterkunft in Bewegung. Die abenteuerliche Fahrt durchs verschneite Erzgebirge endete am Erlebnishof Sorgau, wo die Gruppe bereits von drei Mitgliedern der Betreiberfamilie Uhlig erwartet wurde, die mit Taschenlampen am Straßenrand an der Einfahrt warteten, um für die Neuankömmlinge im Anschluss den Fußweg auszuleuchten. Auch hier wurde der Gruppe ein herzlicher  Empfang bereitet, und nach dem Zimmerbeziehen klang der Tag bei einem Spieleabend am extra angeheizten Kachelofen im Gemeinschaftsraum mit vielen tollen neuen Eindrücken aus.

Am nächsten Morgen ging es dann nach gemeinsamem Frühstück in der Selbstversorgerunterkunft mit Gisela Clausnitzer zum Schaubergwerk in Pobershau, wo die Truppe tolle Einblicke in frühere Zeiten und das frühere Leben und Arbeiten von Bergleuten im Erzgebirge erhielt.


Gruppenfoto mit Gisela Clausnitzer (rechts) vor dem Schaubergwerk.

Auch den ehemaligen Bergmann, der hoch engagiert und sehr unterhaltsam und anschaulich durchs Schaubergwerk führte, schlossen die jungen Menschen samt dessen „Bergwerkskatze“, ebenso wie „ihre Gisela“ bereits am Vorabend, sofort ins Herz. Nach der Führung lud die Stadt Marienberg zu einem gemeinsamen Imbiss bei klassischen regionalen Gerichten wie Quarkkeulchen, Soljanka und Kartoffelsalat mit Würstchen ein. Sowohl die sächsischen Spezialitäten als auch die gemütliche Zechenstube begeisterte und wärmte die durchgefrorenen Gäste. Dort gesellte sich auch Oberbürgermeister André Heinrich für ein Stündchen zu den aufgeweckten jungen Menschen. Nach angeregter Unterhaltung und zugetaner Stimmung überreichte er dem Trüppchen aus dem Westerwald Präsente der Stadt und wünschte allen noch einen schönen Aufenthalt.


Zum Abschluss gab es zur Erinnerung für alle noch ein gemeinsames Foto mit Oberbürgermeister André Heinrich (rechts)vor dem Zechenstübchen

Bevor die Truppe dann am Nachmittag Ihre Selbstversorgereinkäufe tätigte, lud Frau Clausnitzer sie zu einem spontanen Rathausbesuch ein. Durch den persönlichen Bezug zu ihrer neuen Herzensfreundin waren die jungen Leute superinteressiert nicht nur ihr Büro und ihre Arbeit kennenzulernen, sondern hatten auch großes Interesse an allen übrigen Räumen wie Standesamt und Ratssaal, die sie ihnen zugänglich machen konnte. Beeindruckt vom „riesigen“ historischen Gebäude und der Arbeit, die in einem Rathaus zu verrichten ist, ein bisschen abgehetzt vom schnell noch erledigten Lebensmitteleinkauf für und mit allen und glücklich über eine gelungene Bowlingbahnbuchung für den kommenden Abend als Alternative zur eigentlich geplanten Sommerrodelbahn in Seiffen, saßen dann alle irgendwann im Erlebnishof gemeinsam mit Frau Clausnitzer angeregt plaudernd in gemütlicher Runde am Abendessenstisch.

Dann gings wieder nach Marienberg, wo sich die jungen Leute von Frau Clausnitzer verabschiedeten und den restlichen Abend im Aqua Marien verbrachten. Nach viel Spaß im Erlebnisbad gings zurück in die Unterkunft wo bereits das Erzgebirgsmonopoli als tolles Geschenk der Partnerstadt an die Gruppe auf sie wartete.

Am Donnerstag stand dann eine Fahrt nach Chemnitz auf dem Programm. Dort verbrachten die jungen Leute den Nachmittag beim Stadtbummel, bevor es zum Bowlen zurück nach Marienberg ging, wo die Gruppe ein letztes Mal viel Spaß mit Frau Clausnitzer hatte, die es sich nicht nehmen ließ den letzten Abend mit den jungen Leuten, die auch sie sichtlich ins Herz geschlossen hatte, zu verbringen. Bei der innigen Verabschiedung waren alle angetan und berührt von den intensiven Tagen in Marienberg und der Abend klang gemütlich in Sorgau mit Spiel und Spaß aus.

Nach gemeinsamem Frühstück, Packen, Aufräumen, Putzen, Einladen und herzlicher Verabschiedung durch Familie Uhlig, trat die Jugendgruppe voll von Eindrücken und wenig beeindruckt vom nicht wirklich frühlingshaften Wetter der letzten Tage mit tollen Erinnerungen an tolle Begegnungen mit liebenswerten, interessanten Menschen im Gepäck  ein wenig wehmütig bei schönstem Sonnenschein die Heimreise in den Westerwald an.

Nicht ohne dass Claudia Göhlert-Wagner und Elke Keller Ihre Mitfahrertruppe als tolles Team lobten, mit dem sie jederzeit wieder auf Reisen jenseits des auch für die Jugendlichen oft stressigen und druckvollen Alltags gehen würden, den diese - wie Erwachsene auch - nicht immer so souverän und entspannt zu meistern verstehen, wie diese Fahrt voller Erlebnisse, Eindrücke, Begegnungen, Aufgaben und Herausforderungen, wodurch sie sich ganz selbstverständlich in der Gruppe sehr verbunden und aufgehoben fühlten, nicht zuletzt durch die große Gastfreundschaft und Herzlichkeit, die Ihnen in Marienberg entgegengebracht wurde.
Mehr Fotos von dieser und allen anderen Aktionen des Osterferienspaßes finden sich auf der Homepage des Jugendbahnhofes unter www.jugendbahnhof-bad-marienberg.de.
Dort finden sich auch nähere Informationen zu allen bisher geplanten Veranstaltungen und Angeboten. Im Jugendbahnhof selbst erfahrt ihr außerdem was an kurzfristigen Aktivitäten ansteht.
Auch außerhalb des Ferienspaßes steht der Jugendbahnhof Kindern und Jugendlichen der Verbandsgemeinde ab acht Jahren von Dienstag bis Freitag und von Oktober bis Juni auch sonntags nachmittags zur Verfügung. Außerdem finden verschiedenste Angebote in und außerhalb der Einrichtung sowie während und außerhalb der Öffnungszeiten statt.

Auch sind alle jungen Menschen der Verbandsgemeinde herzlich eingeladen, das Haus für sich zu entdecken und ihre eigenen Ideen und Vorschläge bezüglich Aktivitäten und Angeboten einzubringen und erhalten - so gewünscht – Hilfestellung durch die beiden hauptamtlichen Fachkräfte bei persönlichen, wie schulischen oder beruflichen Anliegen. Ebenso werden regelmäßig dezentrale Angebote in den Ortsgemeinden und Jugendraumbesuche angeboten (s. auch „Ständige Angebote“, Jahresprogramm 2017).

Kontakt:
Jugendbahnhof
Bahnhofstr. 15
56470 Bad Marienberg
Tel.: 02661/63270
jugendbahnhof@bad-marienberg.de

Jugendbahnhof der Verbandsgemeinde Bad Marienberg