Erste Tabletkoffer in Grundschulen

Unnau und Bad Marienberg profitieren vom Landesprogramm

 12.03.2018

Zeitgemäße Lehrmittel sprechen die Schülerinnen und Schüler an und helfen damit den Lehrkräften im Unterricht. Das Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt im Rahmen des Programms „Medienkompetenz macht Schule“ den Einsatz von Tabletkoffern mit 7.500 Euro je Grundschule. Die Verbandsgemeinde nutzte im letzten Jahr die neue Fördermöglichkeit und beantragte zusammen mit den Grundschulen Unnau und Bad Marienberg jeweils einen Tabletkoffer. Die Koffer enthalten bis zu 16 Tablets und stellen ein zusätzliches Angebot zu den von der Verbandsgemeinde bereits eingerichteten Computerräumen dar.

Die Freude war groß als die Bewilligungen erfolgten. Im nächsten Schritt stimmten die beiden Schulen und die Verbandsgemeinde als Schulträger zusammen mit dem Pädagogischen Landesinstitut ab, was alles beschafft werden sollte. Sehr hilfreich war dessen qualifizierte Beratung, damit nachher alles für einen sinnvollen Einsatz im Unterricht vorhanden ist. Für Bürgermeister Andreas Heidrich ist eine gute Ausstattung der Schulen sehr wichtig. Aus diesem Grund stellte die Verbandsgemeinde noch weitere eigene Mittel für die Schaffung der technischen Voraussetzungen und die Beschaffung eines Beamers bereit.

Schülerinnen und Schüler nutzen gerne die neuen Lernmittel

Nachdem die Tablets in der Schule ankamen und die Installation mit kindgerechten Einstellungen erfolgte, waren die Schülerinnen und Schüler endlich am Zug. Die Regeln (vorher den Tisch aufräumen, Tablet mit beiden Händen tragen, nicht einfach was drücken…) waren schnell gelernt und dann ging es los. Die Schülerinnen und Schüler sind mit großem Eifer bei der Sache und haben die nötigen Erfolgserlebnisse, ohne die das Lernen nicht funktioniert.


Von den neuen Möglichkeiten und dem Einsatz der Geräte überzeugte sich Bürgermeister Andreas Heidrich vor Ort. Ausführlich demonstrierten ihm die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse in der Grundschule Unnau die Funktionsweise der Geräte und erläuterten ihm das Gelernte. Dabei erhalten sie jederzeit die Unterstützung der Schulleiterin Bianca Schintz.

Die Schulen setzen die Geräte fächerübergreifend ein. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung für den Unterricht, die die Lehrerinnen und Lehrer gerne nutzen. Guter Unterricht bleibt ihnen weiterhin das Wichtigste. Sie können, wollen und werden die Chance nutzen, den Unterricht anders zu gestalten, was eine andere Vorbereitung auf den Unterricht bedeutet. Die jetzt gesammelten Erfahrungen lassen die Schulen in ihr Medienkonzept einfließen.

Der zu erwartende Erfolg beim Einsatz der neuen Tablets ist auch eine Bestätigung für die Verbandsgemeinde für den weiteren Ausbau der bereits guten Ausstattung der heimischen Schulen. Für die beiden nächsten Schuljahre sind Förderanträge auf Einrichtung von je einer Tabletklasse in den Grundschulen Hof, Neunkhausen und Nistertal gestellt.

Sind auf dem richtigen Weg

Für Bürgermeister Andreas Heidrich zeigen die Ergebnisse in der Praxis, dass die Landesregierung mit dem Programm des Bildungsministeriums den Unterricht zukunftsorientiert weiterentwickelt. Er dankt besonders Fachbereichsleiter Gerd Schell und dem EDV-Administrator der Verbandsgemeinde Bad Marienberg Frank Müller sowie den beteiligten Schulleiterinnen Kerstin Leukel (Bad Marienberg) und Bianca Schintz (Unnau) für ihren Einsatz und Engagement bei der Umsetzung des Projektes. Das Wichtigste sind ihm jedoch die Aussagen der Schülerinnen und Schüler in Unnau: „Für sie stehen Inhalt und Aufgabe im Vordergrund und nicht das eingesetzte Programm oder die Geräte.“

Verbandsgemeindeverwaltung