Tag der Generationen wurde „träumend“ 18!

Buntes Mitmach-Programm bot vergnüglichen Nachmittag

 04.10.2018

Untermalt wurde das emotionale Highlight zum Abschluss der traumhaften Veranstaltung noch einmal von ganz vielen Seifenblasen

Am Sonntag, 23. September, fand zum 18ten Mal der Tag der Generationen des DRK Seniorenzentrums Sonnenhof und des Jugendbahnhofes der Verbandsgemeinde Bad Marienberg statt.

Zum „Volljährigen“ waren in diesem Jahr alle Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zu einem interaktiven TRAUMCAFE-Überraschungsnachmittag in der Stadthalle Bad Marienberg eingeladen. Mit von der Partie beim jährlich stattfindenden Dialog von Jung und Alt ist seit langen Jahren auch die DRK-Seniorengemeinschaft Am Stadtwald. Zu Gast waren in diesem Jahr außerdem einige Bewohner und Betreuerinnen des DRK-Seniorenwohnparks Schlossblick aus Westerburg.

Unter dem Motto “Träumen erlaubt“ hielt die diesjährige Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr ein buntes Mitmach-Programm für alle bereit, die unabhängig vom Alter und wie immer bei freiem Eintritt und freier Verköstigung, Lust auf einen gemeinsamen vergnüglichen Sonntagnachmittag hatten.

Für das leibliche Wohl sorgten die DRK-Einrichtungen mit Kaffee und Kuchen. Der Jugendbahnhof steuerte kalte Getränke und junge Helfer bei. Und bereits die ungewöhnliche „Tischdeko“ mit Leinwänden, Pinseln, Farben und Seifenblasen  sorgte beim Eintreffen der Besucher für gespanntes Rätselraten und Interesse.

Begrüßt wurden diese von Liane Hehl, der Leiterin der Betreuung des DRK Seniorenzentrums Sonnenhof, und Elke Keller, der Leiterin des VG-Jugendbahnhofes. Der Beigeordnete Björn Scheyer führte dann stellvertretend für die Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher gekonnt und kurzweilig ins Thema ein. Da ging es darum, was es eigentlich mit dem Träumen auf sich hat, und warum wir träumen, aber auch um Träume und Ziele im Leben – individuelle, wie auch gesellschaftliche, für die es zu kämpfen lohnt. Als Beispiel zeigte er den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern den Weg des Kampfes der Frauen um Gleich-berechtigung auf, die anfangs ein Traum war, und heute eine Frau Kanzlerin sein lässt. Sein Fazit: „Es lohnt sich Träume zu haben und auf diese hin zu arbeiten“. Zum Abschluss seiner interessanten Ausführungen, lud er Jung und Alt mit den Worten ein: „Seien sie gespannt, was der Nachmittag zu bieten hat und vielleicht lernen Sie etwas über sich und ihre Träume…“, und ebendies tat auch er, denn er blieb der Veranstaltung bis zu deren Ende treu.

Mit dem Gedicht „Der Träumer“ leitete Roswitha Henschel das gegenseitige Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen ein. Frisch gestärkt ging’s dann weiter im inspirierenden Programm mit einem eigens für diesen Tag von ihr ersonnenen Gedicht mit Titel „Mein Traum, dein Traum“. Ein Traumlieder-Medley zum Mitsingen und –träumen begleitet von Gitarren und Mandoline brachte Schwung ins Thema und ins Publikum. Nicht nur die Tanzgruppe des Kneippvereins, ebenfalls angeleitet von Frau Henschel, schwang das Tanzbein und schunkelte zu deren Eigendichtung „Komm, Komm, Komm, lass uns Träumen“.


Musik vereint, auch im Träumen.
Von links (hinten): Roswitha Henschel, die kreative Leiterin der Kneippverein-Tanzguppe, ihre Freundin Doris Schneider und Frauen der Tanzgruppe, die allesamt instrumental und stimmlich unterstützt wurden von (von links vorne: ) Gabi Presser, Liane Hehl, Anita Baldus und selbstverständlich vom Publikum

Danach trug Doris Schneider eine eigene lustige Traumgeschichte vor und leitete mit dieser zur kreativen Malerwerkstatt an den „Seifenblasentischen“ über. Das gemeinsame Malen hauchte dem Motto buntes Leben ein und ließ bei Jung und Alt Träume zu Bildern werden, welche es fertiggestellt zu bestaunen und zu besprechen galt. So erfuhr man inspiriert von den eigenen Träumen voneinander und lernte sich im interaktiven Austausch ein wenig kennen. Ein Nachmittag frei von Berührungs-ängsten, voll von gemeinsamem, kreativem Wirken.


Abschließend wurden alle Traumbilder in die Höhe gehalten und stolz präsentiert.

Dann fanden sich alle Akteure zum gemeinsamen Abschlusslied auf der Bühne ein, um einig mit dem Publikum gemeinsam ein wunderschönes Lied darüber anzustimmen, wie wichtig es ist auch im Erwachsenenalter das Träumen nicht zu verlernen.

Vor der Verabschiedung stand die Danksagung an alle Helfer und Akteure, die zum Gelingen des tollen Nachmittages beigetragen hatten. Dabei galt ein besonderer Dank Frau Roswitha Henschel, die mit ihren kreativen Ideen seit vielen Jahren zum tollen Gelingen der Veranstaltung beiträgt.
Mehr Fotos vom 18ten Tag der Generationen finden sich auf der Homepage des Jugendbahnhofes unter www.jugendbahnhof-bad-marienberg.de/Einblicke.

DRK-Seniorenzentrum Sonnenhof / Jugendbahnhof der VG Bad Marienberg