Verbandsgemeinde Bad Marienberg gewinnt kreisweiten STADTRADELN-Wettbewerb


Bürgermeister Andreas Heidrich (rechts), VG-Klimaschutzmanagerin Helena Frink (2.v.r.) und Kerstin Schmidt von der Touristinfo der Stadt (links) freuten sich mit den Siegerinnen und Siegern aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg bei der Abschlussveranstaltung über den großen Erfolg beim Wettbewerb STADTRADELN.

Drei Wochen lang haben die registrierten Teilnehmer*innen im Rahmen des diesjährigen STADTRADELN-Wettbewerbs kräftig in die Pedale getreten, um Fahrradkilometer für die Verbandsgemeinde Bad Marienberg zu sammeln. Bei der kreisweiten Abschlussveranstaltung in Hahn am See wurden die aktivsten Radfahrerinnen und Radfahrer aus jeder der neun teilnehmenden Verbandsgemeinden sowie des gesamten Westerwaldkreises in lockerer Atmosphäre feierlich geehrt. Dabei erzielten die Teilnhehmer*innen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg Top-Ergebnisse.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg haben beim „STADTRADELN“ kreisweit die Nase(n) vorn

Nach einer kurzen Einführung wurden zunächst die Prämierungen auf Kreisebene vorgenommen. In den Gewinnkategorien der besten Unternehmen sowie der besten Schulen landeten jeweils Vertreter aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg auf den Podiumsplätzen. Die Firma Fahrzeugbau Kempf, die mit 16 aktiven Radelnden eine Gesamtzahl von 8.571 Kilometern, was umgerechnet 536 Kilometern pro Kopf entspricht, belegte den zweiten Platz in der Wertung der besten Unternehmen.

Die Marie-Curie-Realschule plus konnte sich mit 26 aktiv Radelnden, 5.531 Gesamtkilometern und 213 Kilometern pro Kopf durchsetzen und belegte sogar Platz 1 als beste weiterführende Schule im gesamten Westerwaldkreis.

Diese tollen Ergebnisse zählten natürlich auch für das kreisweite Ranking der Verbandsgemeinden. Neben den genannten Gewinnkategorien wurde nämlich auch die beste Verbandsgemeinde ausgezeichnet. Mit 46.569 geradelten Kilometern innerhalb des Aktionszeitraumes vom 12.06. bis 02.07.2022, konnte die Verbandsgemeinde Bad Marienberg mit über 13.000 Kilometern Vorsprung zur nächstbesten Kommune die höchste Anzahl an Fahrradkilometern sammeln. Diese Wertung wurde jedoch nicht anhand der Gesamtkilometer, sondern der Pro-Kopf geradelten Kilometer gewertet. Auch hier blieb die Verbandsgemeinde Bad Marienberg freilich mit 272 Kilometer pro aktive*r Radfahrer*in ungeschlagen und erhielt die Auszeichnung als beste Verbandsgemeinde im Westerwaldkreis.

Bürgermeister Andreas Heidrich mit VG-Klimaschutzmanagerin Helena Frink sowie Kerstin Schmidt von der Touristinfo der Stadt Bad Marienberg nahmen die Preise hocherfreut dankend entgegen.

Danach folgten die verbandsgemeindeinternen Wertungen: 171 aktive Radler*innen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg waren in 18 Teams innerhalb der Verbandsgemeinde gegeneinander angetreten. Helena Frink moderierte die Siegerehrung und übergab im Auftrag von Bürgermeister Andreas Heidrich sowie Kerstin Schmidt Urkunden und Preise an die drei besten Teams sowie die drei besten Einzelradler.

Teamwertung geht an die MANNschaft

Bei der Teamwertung wurde ebenfalls die Pro-Kopf-Kilometerzahl gezählt, wo das Team „Evangelische Kirchengemeinde Kirburg“ mit 280 Kilometern pro Radfahrer*in den dritten Platz belegt hat. Knapp darüber mit 287 Pro-Kopf-Kilometern kämpfte sich das Team „WSG Bad Marienberg“ auf Rang 2. Der erste Platz ging an das Team „Die MANNschaft e.V.“ mit einem deutlichen Vorsprung von 451 Kilometern pro Teammitglied.

Jonas Hartmann von der Marie-Curie-Realschule radelt auf Platz 1 der Einzelwertung

In der Einzelwertung wurden die Plätze 3 und 2 jeweils von Mitgliedern des Radelteams der Firma Kempf belegt. Während André Wagner stolze 980 Kilometer geradelt ist, legte sein Kollege Markus Gottstein noch eine Schippe drauf und kam auf 1.215 mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer. Die absolut meisten Kilometer legte aber Jonas Hartmann von der Marie-Curie-Realschule plus zurück. Er kam auf eine unschlagbare Anzahl von 1.313 Kilometern und holte sich dafür den verdienten Sieg.

„Das STADTRADELN war ein voller Erfolg“, freute sich Klimaschutzmanagerin Helena Frink und zog als Koordinatorin der Aktion innerhalb der Verbandsgemeinde eine positive Bilanz: „Bei uns ist regelrecht das Radelfieber ausgebrochen und ein enormes Wettbewerbsgefühl entstanden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben neben den üblichen Radtouren auch viele Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt. Es scheint allen großen Spaß gemacht zu haben und wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Bürgerinnen und Bürger für das Radfahren begeistern können“, zeigte Helena Frink sich hochzufrieden mit dem Verlauf der Aktion.

Man habe ein tolles Feedback und auch kleine Verbesserungsvorschläge erhalten, um die Aktion beim nächsten Mal noch attraktiver zu gestalten, so die Klimaschutzmanagerin.

Bürgermeister Andreas Heidrich war besonders stolz auf die Realschule plus, deren Träger die Verbandsgemeinde ist und die Firma Kempf, die sich in der kreisweiten Wertung durchsetzen und den ersten und zweiten Platz in den jeweiligen Gewinnkategorien belegen konnten.

Die Planungen für eine erneute Teilnahme beim STADTRADELN im nächsten Jahr sind bereits im Gange.

Verbandsgemeindeverwaltung