Hundekot


Es ist ärgerlich und es gibt wohl niemanden, dem es noch nicht passiert ist: Der Tritt in einen Hundehaufen. Gerade deshalb ist es ein Thema, das in regelmäßigen Abständen immer wieder zu öffentlichen und mit Nachdruck geführten Diskussionen führt. Dabei zeigt sich aber auch wie schwer es ist, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Die Hundehalter werden in regelmäßigen Abständen aufgefordert, bestimmte Regeln einzuhalten und den Hundekot zu beseitigen. Leider vergebens. Die Ordnungswidrigkeit kann rigoros bestraft werden - und zwar mit hohen Summen, "die auch wehtun". Die Schwierigkeit liegt aber darin, dass man für ein konsequentes Vorgehen Beweise braucht. Die "Täter" müssen auf frischer Tat ertappt werden. Und das geschieht leider viel zu selten. Hier ist die Verwaltung auf Ihre Mithilfe angewiesen. Deshalb appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, selbst tätig zu werden. Wenn Sie solch eine Ordnungswidrigkeit beobachten, scheuen Sie sich nicht, sondern sprechen Sie den Hundehalter/die Hundehalterin an. Und schrecken Sie auch nicht davor zurück, den Vorfall auch zur Anzeige zu bringen. So gibt es zwar viele anonyme Anrufe, aber nur selten konkrete Zeugen.

Damit es so weit aber gar nicht erst kommt, sind in erster Linie natürlich die Halter selbst gefordert. Es sollte für eine Selbstverständlichkeit sein, immer eine Tüte für den Hundekot dabei zu haben. So können Verschmutzungen von Gehwegen sowie öffentlichen und privaten Grünflächen verhindert werden. Nicht nur für die Fußgänger sind die Kothaufen ein Problem, sondern auch für private Grundstückseigentümer. Vor allem beim Mähen und bei den Pflegearbeiten sind die Hinterlassenschaften der Hunde äußerst unangenehm.

Liebe Hundehalter, seien Sie Vorbild und nehmen Sie sich schon bei Ihrem nächsten Spaziergang bitte eine Tüte mit. Die Hinterlassenschaft Ihres Hundes kann dann anschließend in jedem "normalen" Mülleimer entsorgt werden.

Verbandsgemeindeverwaltung
- örtliche Ordnungsbehörde -