Innenminister Roger Lewentz zu Gast in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg

Verbandsgemeinde investiert weiter Millionen in den örtlichen Brandschutz

Zunächst dankte Bürgermeister Heidrich Staatsminister Roger Lewentz für sein Kommen. „Ich bin sehr dankbar, dass Sie trotz der bekannten dringenden Probleme und Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe an der Ahr und in anderen Landesteilen persönlich nach Bad Marienberg gekommen sind“, freute er sich. Gleichzeitig dankte er dem Minister und seinen Mitarbeitern für das stets gute Miteinander, das die Zusammenarbeit seit Jahren prägt.

Bevor er auf die geplanten Baumaßnahmen einging, informierte er den Minister über die bereits konkreten Investitionen in Fahrzeuge und Ausrüstung: Unter dem Eindruck der aktuellen Diskussion um die Warnung der Bevölkerung in Katastrophenlagen haben die Verbandsgemeindegremien beschlossen, vier mobile Lautsprecher- und Sirenenanlagen zum Preis von rund 21.000 € zu beschaffen.

Darüber hinaus werden Wärmebildkameras zur Personensuche für insgesamt 39.000 € angeschafft.

Bürgermeister Andreas Heidrich teilte mit, dass insgesamt fünf Tragkraftspritzenfahrzeugen-W (TSF-W) für die Verbandsgemeindewehren bestellt werden. Die Fahrzeuge sind für die Wehren in Großseifen, Hahn, Mörlen, und Stockhausen-Illfurth bestimmt. Ein weiteres TSF-W geht an die Löschgruppe Langenbach der FF Bad Marienberg. Für diese Investition hat das Land bereits Zuschüsse in Höhe von jeweils 41.000 € in Aussicht gestellt. Die Anschaffung weiterer Fahrzeuge für die Wehren in Bad Marienberg, Unnau und Neunkhausen sind in Planung.

Danach erläuterte der Bürgermeister anhand von Plänen und Fotos die Planungen zum Anbau der Gerätehäuser Unnau und Neunkhausen, die aufgrund neuer Fahrzeuge und geänderter Standards dringend erforderlich sind.

Das Gerätehaus Bad Marienberg stammt aus dem Jahr 1962 und ist erheblich in die Jahre gekommen. Die dortigen Gegebenheiten entsprechen in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen. Hier ist ein kompletter Neubau erforderlich. Entsprechende Pläne stellte Andreas Heidrich vor. Nähere Informationen steuerte Wehrleiter Klaus Groß bei.

Minister Lewentz zeigte sich gut informiert über die jeweiligen Problemlagen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen und schlug ein gemeinsames klärendes Gespräch mit dem Bürgermeister unter Beteiligung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie des Wahlkreisabgeordneten Hendrik Hering vor. Dort gelte es, intelligente Lösungen zu finden, so Lewentz.

Der Minister lobte ausdrücklich den Einsatz der Wehrleute aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg für insgesamt fast 3.000 Stunden ehrenamtliche Hilfe in den schwer getroffenen Flutregionen in Rheinland-Pfalz.

Abschließend dankte Bürgermeister Andreas Heidrich dem Minister für das gute und informative Gespräch.


Verbandsgemeindeverwaltung