50 Jahre Verbandsgemeinde Bad Marienberg


Im Rahmen der kleinen Feierstunde erhielt der Gesangverein Fehl-Ritzhausen den diesjährigen Kulturpreis der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. „Mit seinen vier Formationen ist der Gesangverein Fehl-Ritzhausen seit Jahrzehnten ein Garant für guten Gesang und liefert einen herausragenden Beitrag zur Förderung der heimischen Kultur“, lobte Andreas Heidrich (2.v.r.) das große Engagement und Können der Musiker. Aus diesem Grund hatte der Ausschuss für Kultur, Jugend, Sport und Soziales entschieden, den diesjährigen Kulturpreis im Namen der Verbandsgemeinde an den Gesangverein Fehl-Ritzhausen zu vergeben. Erfreut nahmen der Vorsitzende Dominik Wehr (links) und seine Ehefrau Stefanie (2.v.l.) als Jugendreferentin des Vereins die entsprechende Urkunde nebst der dazugehörigen Dotation entgegen. Auch würdigte der Bürgermeister seine Stellvertreterin Eva Ehrlich-Lingens (rechts), die in der vergangenen Woche mit der „Freiherr-vom-Stein-Plakette“ des Landes Rheinland-Pfalz für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik ausgezeichnet worden war.


Bürgermeister Andreas Heidrich begrüßte die Gäste der kleinen Feierstunde, die die Verbandsgemeinde Bad Marienberg aus Anlass ihres 50. Gründungsjubiläums ins Forum im Schulzentrum Bad Marienberg eingeladen hatte. Willkommensgrüße galten den Mitgliedern der Gremien der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, den Stadt- und Ortsbürgermeister*innen, den Siegelmünzenträgern Karl Groß, Manfred Franz und Thomas Wittig, vielen Freunden und Mitstreiter*innen der Verbandsgemeinde aus deren Zuständigkeitsbereichen Brandschutz und Bildung sowie den Fachbereichsleitungen und Mitgliedern des Personalrates der Verbandsgemeindeverwaltung.

Die weiteste Anreise hatte die Delegation aus der Partnerstadt Marienberg im Erzgebirge unter Führung von Oberbürgermeister André Heinrich. Auch den Freunden aus Sachsen galt ein lieber Willkommensgruß.

In seiner Begrüßung gab der Bürgermeister einen kurzen Überblick über die sehr positive Entwicklung, die die Verbandsgemeinde Bad Marienberg seit ihrer Gründung 1972 mit Erstbürgermeister Heinz Seiler im Zuge der damaligen Kommunalreform in Rheinland-Pfalz genommen hat. Anfangs noch als das vielzitierte „ungeliebte Kind“ belächelt, habe sich die Verbandsgemeinde zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Durch hervorragende Bildungsangebote und viele attraktive Arbeitsplätze in der leistungsstarken heimischen Wirtschaft biete Lernen, Leben und Arbeiten in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg inzwischen hohe Attraktivität, sagte Andreas Heidrich nicht ohne Stolz. Dies nahm er zum Anlass, Altbürgermeister Klaus Knoche als einziges Gründungsmitglied des Verbandsgemeinderates 1972 herzlich zu begrüßen. Andreas Heidrichs Amtsvorgänger Jürgen Schmidt, der die Verbandgemeinde Bad Marienberg in nicht weniger als 26 Amtsjahren besonders maßgeblich geprägt hatte, entschuldigte er krankheitsbedingt. Herr Schmidt erhielt jedoch im Laufe des Abends Fotos und einen kurzen Video-Mitschnitt per WhatsApp, wofür er sich auch umgehend herzlich bedankte.

Auch den Mitarbeiter*innen der Verwaltung dankte Andreas Heidrich persönlich als auch im Namen der Ratsmitglieder herzlich für ihren Einsatz, ohne den der Erfolg der Verbandsgemeinde nicht denkbar sei. Besonders dankte er den Helfern aus der Verwaltung sowie den Hausmeistern des Schulzentrums, die die Veranstaltung organisiert hatten.

Mit einem kräftigen „Glück Auf“ begann Oberbürgermeister André Heinrich aus der Berg- und Partnerstadt Marienberg anschließend sein Grußwort. Er gratulierte zum Jubiläum und hatte einen wunderschönen erzgebirgischen Schwibbogen als Geschenk im Gepäck.

Für die „kommunale Familie“ der Verbandsgemeinde gratulierte Martin Halb. Er ging dabei besonders auf die offene Diskussionskultur in den Gremien ein, die er als fruchtbaren Boden für gute Lösungen bezeichnete.

Bürgermeister Andreas Heidrich (links) nahm gern das Geschenk der Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in der Verbandsgemeinde entgegen, das die Schulleiterinnen (v.l.) Antje Krause (Grundschule Hof), Nadine Könighaus (Grundschule Nistertal) und Kerstin Leukel (Wolfsteinschule Bad Marienberg) ihm überreichten.

„Man ist stärker, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht“, hob die Nadine Könighaus stellvertretend für die Bildungseinrichtungen hervor.

Gekonnt musikalisch begleitet wurde der Abend vom Jugendchor „In Between“ des Gesangvereins Fehl-Ritzhausen.

Das Schlusswort gebührte Altbürgermeister Thomas Wittig aus Marienberg, der sich für die große Unterstützung aus den alten Bundesländern nach der friedlichen Revolution in der damaligen DDR bedankte. Die kürzeste Rede des Abends mit dem längsten und stärksten Applaus.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein nutzten die Gäste ausgiebig die Gelegenheit, alte Zeiten Revue passieren zu lassen und auch künftige Vorhaben anzudenken.     

 

Verbandsgemeindeverwaltung