Werke investieren auch 2026 weiter in intakte Infrastruktur und Ressourcenschutz
Mit der Verabschiedung der Wirtschaftspläne für die Eigenbetriebe Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung machte der Verbandsgemeinderat nun den Weg frei, dass die Werke weiter in eine intakte Infrastruktur sowie in den Ressourcenschutz investieren können. Wie Bürgermeister Marvin Kraus gegenüber dem Gremium betonte: „Unser Ziel muss es sein, die Menschen in unserer Verbandsgemeinde auch in Zukunft mit sauberem und gutem Trinkwasser zu versorgen“. Gleichzeitig wies der Bürgermeister daraufhin, dass die Werke derzeit vor allem perspektivisch unterwegs sind: „Ob die vierte Reinigungsstufe bei Kläranlagen, die Kernsanierung der Gruppenkläranlage in Unnau, oder aber auch eine noch krisenfestere Wasserversorgung, wir arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Resilienz in unserer Infrastruktur zu schaffen“, so der Bürgermeister.
Gebühren werden moderat erhöht
Damit geht aber laut Kraus auch eine moderate Gebührenerhöhung einher. Dies führt nach Angaben der Verwaltung dazu, dass ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt pro Jahr ab sofort rund 22 Euro mehr für die Trinkwasserversorgung und die Entsorgung des Abwassers zahlen muss.
Fraktionen billigen hohe Investitionen
Gerd Schimmelfennig (CDU), Artur Schneider (SPD) und Thomas Zadro für Bündnis 90/Die Grünen hielten in ihren Stellungnahmen zu den Wirtschaftsplänen die geplanten Millioneninvestitionen für dringlich und damit notwendig. Auch wenn zur Finanzierung Kredite aufgenommen werden müssten, seien die Maßnahmen sinnvoll und erforderlich, erklärten die Sprecher unisono. Insgesamt investieren die Werke im Betriebszweig Wasserversorgung knapp 2 Mio. € und im Betriebszweig Abwasserbeseitigung stolze 6,2 Mio. €.
Bei der anschließenden Abstimmung schloss sich der Verbandsgemeinderat der einstimmigen Empfehlung des Werkausschusses vom 19.11.2025 an und verabschiedete die vorliegenden Wirtschaftspläne 2026 von Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung ebenfalls einmütig.
Übersicht über die wichtigsten geplanten Investitionen in den Betriebszweigen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung:
Maßnahme | Wasserversorgung | Abwasserbeseitigung |
Erneuerung Wasserleitungen und Kanal Marktstraße Bad Mbg. | 280.000 € | 1.100.000 € |
Erschließung Neubaugebiet „Oberschär“ im Stadtteil Eichenstruth | 125.000 € | 625.000 € |
Neubau Trafostation Aufbereitung Alexandria | 280.000 € | |
Erneuerung Wasserleitungen Auf dem Dörnchen, Stadtteil Zinhain | 145.000 € | |
Erneuerung Sammler RÜB Stadtteil Langenbach | 350.000 € | |
Inlinersanierung Berliner Straße | 120.000 € | |
Inlinersanierung Westendstraße | 50.000 € | |
Kanalerneuerung Feitzer Weg, Hof | 150.000 € | |
Umbau/Anschluss Teichkläranlage Hof an Gruppenkläranlage Bad Marienberg | 1.200.000 € | |
Erneuerung Wasserleitung Köln-Leipziger-Straße Kirburg | 135.000 € | |
Herstellung Verbindung Wiesenstraße/Waldstraße | 55.000 € | |
Erneuerung Wasser/Kanal Mittelstraße/Talstraße/Wiesenstraße Lautzenbrücken | 180.000 € | 600.000 € |
Ertüchtigung Teichkläranlage Mörlen | 220.000 € | |
Erneuerung Wasser/Kanal Wiesenstraße/Ortsstraße | 135.000 € | 710.000 € |
Sanierungsmaßnahmen Kläranlage Norken | 200.000 € | |
Erneuerung Wasser/Kanal Post- bis Hauptstraße Unnau | 70.000 € | 110.000 € |
Erneuerung Wasser/Kanal Brunnenstraße Unnau | 95.000 € | 320.000 € |
Erneuerung Wasser/Kanal Talstraße Unnau-Stangenrod | 55.000 € | 115.000 € |
Verbandsgemeindeverwaltung
(Bericht wird fortgesetzt)
