P.V. Betonfertigteilwerke GmbH investiert Millionen-Betrag in den Wirtschaftsstandort


Ein großer Tag der Freude für die Ortsgemeinde Nisterau und den Wirtschaftsstandort Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Nach mehr als fünf Jahren Planungs- und Genehmigungszeit konnte die P.V. Betonfertigteilwerke GmbH endlich die neue 5.300 Quadratmeter große Produktionshalle am Standort feierlich eröffnen – damit investiert die Unternehmensgruppe ganz bewusst einen Millionen-Betrag im hohen Westerwald.

Bereits zur Begrüßung machten die beiden Geschäftsführer Ernestos Varvaroussis und Florian John in einem humorvollen Dialog deutlich, dass der Weg bis zur Fertigstellung alles andere als einfach gewesen sei. Flächenausgleich, ökologische Ausgleichsmaßnahmen, Baugenehmigung und zahlreiche weitere Verfahrensschritte hätten das Projekt über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren begleitet. Umso größer sei nun die Freude, die neue Produktionshalle offiziell in Betrieb nehmen zu können. Für die gesamte Unternehmensgruppe sei dies ein besonderer Meilenstein.

Zugleich unterstrichen die Geschäftsführer, dass die Investition weit mehr als ein reines Bauprojekt sei. Mit der neuen Produktionshalle bekenne sich die P.V. Gruppe ausdrücklich zum Standort Nisterau und zur Region. Durch die erweiterten Produktionskapazitäten könne das bestehende Portfolio deutlich ausgebaut, neue Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wertschöpfung nachhaltig gestärkt werden.

Bürgermeister Marvin Kraus dankte der Unternehmensgruppe auch im Namen der Ortsgemeinde Nisterau und des anwesenden Ortsbürgermeisters Markus Schell für dieses klare Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort. In seinem Grußwort erinnerte der Bürgermeister daran, wie viele Herausforderungen das Unternehmen in den vergangenen Jahren habe meistern müssen. Das Projekt habe die Verantwortlichen nicht nur viel Zeit und Geld, sondern auch zahlreiche Nerven gekostet. „Viele andere Unternehmensgruppen oder Holdings hätten an dieser Stelle längst aufgegeben“, stellte Kraus fest.

Für den Bürgermeister steht jedoch fest, dass die Entscheidung für Nisterau und die Verbandsgemeinde Bad Marienberg vor allem eine Entscheidung für die Menschen der Region gewesen sei. Die qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort seien ein wesentlicher Standortvorteil und ein entscheidender Grund dafür, dass die Unternehmensgruppe diesen Weg konsequent weiterverfolgt habe. Stellvertretend hob Kraus insbesondere das außergewöhnliche Durchhaltevermögen, die Leidenschaft und die unermüdliche Überzeugung von Fabian Fasel und Tobias Stahl hervor. „Ohne die beiden Basaltköpfe würden wir heute hier nicht feiern können“, sagte der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern und brachte damit den langjährigen Einsatz der beiden Projektverantwortlichen treffend auf den Punkt.

Die P.V. Gruppe verfügt heute über insgesamt 14 Standorte in Deutschland. Das Werk in Nisterau nimmt innerhalb der Unternehmensgruppe eine besondere Stellung ein. Es ist insbesondere auf das innovative Fabekun-System spezialisiert, das im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung neue Maßstäbe setzt. Durch die Verbindung der Werkstoffe Kunststoff und Beton entstehen besonders langlebige und wirtschaftliche Lösungen für den modernen Kanalbau. Mit der neuen Produktionshalle schafft die Unternehmensgruppe nun die Voraussetzungen, diese Erfolgsgeschichte am Standort Nisterau weiter fortzuschreiben und den Wirtschaftsstandort Verbandsgemeinde Bad Marienberg nachhaltig zu stärken.

Verbandsgemeindeverwaltung

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