Sehr gelungene Bürgerreise in die befreundete Bergstadt Marienberg/Erzgebirge


Die inzwischen 13. Bürgerreise aus unserer Verbandsgemeinde Bad Marienberg zeigte sich wiederum als sehr gelungener 4-tägiger Besuch in der befreundeten Bergstadt Marienberg im Erzgebirge.

Auch unsere diesjährige Fahrt stand wieder ganz im Zeichen der Begegnung, des Kennenlernens und der Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zu Bürgern, Vereinen und Verwaltung, zu Land und Leuten in und um der Bergstadt im Erzgebirge. Im Auftrag der Verbandsgemeindeverwaltung hatte Friedel Pfeiffer wiederum ein ansprechendes Programm mit Interessensschwerpunkten für alle Mitreisenden zusammengestellt.

 

Nach reibungsloser Fahrt bei sehr wenig Reiseverkehr und mit zwei Pausen unterwegs traf unsere große Reisegruppe mit 56 Mitreisenden am frühen Nachmittag in unserer Partnerstadt ein. Nach kurzer Erfrischung im bekannten Hotel „Weißes Ross“ hatte die Stadtverwaltung eine tolle Begrüßung unserer Gruppe im historischen Ratssaal der Stadt Marienberg vorbereitet. In ihrer Funktion als Referentin und Pressesprecherin des Oberbürgermeisters Andre´ Heinrich wurden wir durch Frau Sandra Schmieder sehr herzlich begrüßt und willkommen geheißen.

Frau Schmieder nahm sich als Beauftragte für die Kontakte zu den Partnerstädten Marienbergs ausgiebig Zeit, um ihren aufmerksamen, interessierten Gästen die Bergstadt Marienberg, deren Historie sowie der sehr erfolgreichen Entwicklung seit der Wende vorzustellen und mit vielen interessanten Details bekannt zu machen.

Davon, und von der aktuellen Präsentation der Bergstadt und ihrer Ortsteile, konnten wir uns anschließend im Rahmen einer ausgiebigen Rundfahrt persönlich überzeugen. Als langjährigen und fachkundigen Mitarbeiter der Touristinformation begrüßten wir Jonas Völckel beim Zustieg in unseren Bus mit der ersten Strophe des Steigerliedes. Herr Völckel hat uns dann in den kommenden anderthalb Stunden auf lockere und informative Art und Weise die interessantesten Orte und Themen rund um die Bergstadt Marienberg und einiger ihrer Stadtteile vorgestellt. Sowohl im Rahmen der Begrüßung als auch unserer Rundfahrt wurde insbesondere den wiederholt Mitreisenden die stete und erfolgreiche Entwicklung der Bergstadt Marienberg mit Welterbestatus im mittleren Erzgebirge deutlich.

Der Folgetag startete für uns mit einer beeindruckenden Tour mit der Fichtelbergbahn. In einstündiger Fahrt zog uns die Dampflokomotive durch die Felder und Wälder entlang der Grenze zu Tschechien hinauf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands, nach Oberwiesenthal. Dort wartete der Bus auf uns und brachte uns hinauf zum Fichtelberg auf 1215 m wo uns bei 23 Grad ein ungewöhnlich warmes Klima erwartete. Da ja fürs Wetter bekanntlich die Gäste zuständig sind haben wir natürlich unser Bestes gegeben. Lediglich in der Mittagspause, als wir am Fichtelberg im Restaurant des seinerzeit sehr erfolgreichen und bekannten Skispringers Jens Weißflog zu Gast waren, ging draußen ein kurzer stürmischer Regenschauer nieder.

Auf der Rückfahrt zum Hotel in Marienberg konnten wir uns bei einem kleinen Abstecher zum Oberbecken des zweitgrößten deutschen Pumpspeicherwerkes in Markersbach von den Dimensionen, ergänzt durch Informationen zum Bau, Technik und Leistung des Kraftwerks überzeugen.

Unser Abendprogramm führte uns schließlich zum Marienberger Besucherbergwerk „Pferdegöpel“ im Ortsteil Lauta. Nach kurzer Begrüßung und kleinem Rundgang erwartete uns im Rahmen des „Hutzenomnd“ kurzweilige Unterhaltung mit erzgebirgisch einheimischen Darbietungen eines talentierten Alleinunterhalters. Nach sehr ansprechender Verpflegung mit typisch bergmännischer Brotzeit schloss auch dieser Tag in geselliger Runde im Roßkeller des Hotels.

Der Samstag begann für uns mit einem Besuch der „Saigerhütte“ im benachbarten Olbernhau. Im Zuge des geführten Rundgangs wurde uns das sogenannte „Saigern“, d.h., das Verfahren zur Trennung der unterschiedlichen Erze aus dem Gesteinsabbau sowie deren weitere Verwendung anschaulich dargestellt.

Im Anschluss stand für uns eine Begegnung mit Seiffen, dem bekannten Dorf der erzgebirgischen Kunsthandwerker und Spielzeugmacher auf dem Programm. In den nächsten Stunden konnte man sich hier von den vielfältigen Produkten unzähliger Handwerks- und Handelsgeschäfte beeindrucken lassen. Ergänzend dazu gab es nach der Rückkehr in unsere Partnerstadt die Gelegenheit zum Besuch des dortigen Schnitzerheims, wo uns durch fachkundige Holzschnitzer auch eigene Erfahrungen im Holzschnitzen ermöglicht und auch vielfach wahrgenommen wurden. Alternativ dazu fand eine Führung in der Ev. Kirche „St. Marien“ mit fachkundiger Erläuterung zur Geschichte, zur Sanierung bzw. Wiederaufbau und Funktion dieses Ortsbild prägenden Kirchengebäudes statt.

Abschließender Höhepunkt des Samstags war dann das gemeinsame Abendessen mit einem beeindruckenden „Erzgebirgischen Spezialitätenbuffet“ in ebenso toller Location im Restaurant „Zum schwarzen Bären“ in Marienbergs Stadtteil Zöblitz.

Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von unserer Partnerstadt, von Freunden und Bekannten im Erzgebirge, begleitet durch ein herzliches Händeschütteln Marienberger Bürger die sich dankenswerter Weise vorm Hotel zur Verabschiedung eingefunden hatten.

In der Goethestadt Weimar wurde ein willkommener Zwischenhalt eingelegt, bevor dann um 19:00 Uhr unsere diesjährige Bürgerreise mit der wohlbehaltenen Ankunft aller Teilnehmer in Bad Marienberg zu Ende ging.

Unsere Reisegruppe in die Partnerstadt Marienberg/Erzgebirge

 

Im Rückblick bleibt festzuhalten, dass die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger unserer Verbandsgemeinde vier erlebnisreiche Tage in und um unsere befreundete Bergstadt im Erzgebirge verbringen konnten. Vielfach vorgetragene Wünsche zur Beibehaltung, Belebung und Vertiefung der freundschaftlichen Verbindung in die Bergstadt Marienberg in Form der Bürgerreisen zeugten von der Bedeutung, aber auch der hohen Zufriedenheit mit der gegenseitig gelebten Partnerschaft zwischen unseren Kommunen.

Verbandsgemeindeverwaltung

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